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196 Tage auf treibender Eisscholle

Gelesen von Availle

(4,203 Sterne; 37 Bewertungen)

Am 29. Juni 1871 stach das Schiff » Polaris« von New York unter Kapitän Franz C. Hall in See zur Erforschung des Hochnordens. Der Dampfer nahm seinen Weg über Neufundland an der Westküste Grönlands entlang durch den Smith-Sund und überwinterte in einer Bucht dieser Küste, die Hall »Polaris-Bay« taufte. Dort wurde ein Observatorium errichtet, und von dort aus unternahm man Schlittenreisen nach Süden und Norden. Hall starb nach Rückkehr von einer solchen Fahrt am 8. November 1871. Im August 1872 mußte infolge Kohlenmangels und eines Lecks die Heimfahrt angetreten werden. Am 15. Oktober erlitt die »Polaris« Schiffbruch. Ein Teil der Besatzung, 14 Mann, blieb beim Wrack zurück und baute eine Hütte, »Polaris-Haus«, für den Winter; der andere Teil wurde von einem Eisfelde nach Süden getrieben, auf das man in der Voraussicht des Schiffbruches schon eine Nothütte, alle Boote, viele Geräte, Waffen und Proviant für die gesamte Mannschaft gebracht hatte. Auf der Scholle befanden sich der Meteorologe Friedrich Meyer, der Navigationsgehilfe Tyson, der Koch, der Steward, sechs Matrosen und zwei Eskimofamilien, bestehend aus zwei Männern, Hans und Joseph, zwei Frauen, drei Mädchen im Alter von drei, acht und zehn Jahren, einem sechsjährigen und einem am 12. August geborenen Knaben. - Zusammenfassung von Availle

Part of an account of the last voyage of the ship Polaris. After the shipwreck, 19 members of the crew were trapped on an ice floe, slowly moving south. They were rescued after 196 days on sea. (2 hr 16 min)

Chapters

Vorwort

2:59

Read by Availle

Abschnitt 1

34:37

Read by Availle

Abschnitt 2

32:33

Read by Availle

Abschnitt 3

31:50

Read by Availle

Abschnitt 4

34:14

Read by Availle

Bewertungen

(4,5 Sterne)

Wunderbar gelesen von Availle. Spannende Geschichte. ...und sowas moechte ich nicht erleben. Sehr betroffen gemacht hat mich die Art der Abschlachtung der Robben. Sowie die Verschwendung des Fleisches. ...erinnert mich irgendwie an das abschlachten der nordamerikanischen Bueffel.

Extrem spannende Geschichte...

(5 Sterne)

Wahnsinn, was die Leute da erlitten, gefroren, gehungert und oft vergebens gehofft haben und ich habe immer gedacht, ich haette vor einigen Jahren auf einem Segeltoern, als uns bei Orkanstaerke das Besansegel riss das Maximum an Dramatik erlebt. Herzlichen Dank auch an die Vorleserin :-)

Gute Geschichte

(4 Sterne)

gefällt mir auch wenn ich sonst kein Freund von Dialekten bin. Ich glaube es gibt kein Buch in dem das Wort allein sooft vorkommt wie in diesem .

196 Tage auf treibender Eisscholle

(2,5 Sterne)

8.6.2017 Un libro muy interesante y entretenido. La narración impecable! Nuchas gracias

196 Tage auf treibender Eisscholle

(1 Sterne)

In sich ein sehr spannendes Buch, leider emotionslos vorgelesen.

(4,5 Sterne)

Abenteuer aus einem anderen Jahrhundert. Sehr klar und angenehm gelesen; vielen Dank!