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Kurze Aufklärungen über Wesen und Ziel des Pazifismus

Gelesen von schrm

(4,75 Sterne; 8 Bewertungen)

Alfred Hermann Fried, österreichischer Friedensnobelpreisträger (1911) und Wegbegleiter von Bertha von Suttner (Friedensnobelpreis 1905), wurde durch eine Kriegsbilderausstellung zum Pazifisten und widmete fortan als Herausgeber, Redakteur und Mitbegründer von Zeitschriften ("Die Waffen nieder", "Die Friedenswarte"), sowie als Beobachter der internationalen Politik (zB bei den von ihm kritisierten Friedensverhandlungen von Versailles) sein Leben dem Pazifismus - und später der Esperantobewegung.
In diesem kurzen Büchlein, erschienen 1914 im Verlag der Friedens-Warte, versuchte Fried nicht zu überzeugen, sondern die sachliche Basis der Diskussionen vor dem sich anbahnenden ersten Weltkrieg wiederherzustellen. Er antwortet dezidierten, oft geäußerten Vorwürfen und bezieht sich immer wieder in Querverweisen auf andere Kapitel, wodurch dieser Text das grundsätzliche Konzept der internationalen pazifistischen Bewegung der damaligen Zeit erläutert.
Anmerkung: Im Abschnitt 5 wird in einem Beispiel ein Apache erwähnt. Hier bezog sich Fried vermutlich auf französische Verbrecherbanden, die durch die Verwendung der Apachenpistole (klappbar, mit Schlagring und Messer) zur damaligen Zeit unrühmliche Berühmtheit erlangten.(schrm) (0 hr 46 min)

Chapters

Vorwort

1:18

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'Ewiger Friede'

3:02

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Die zwischenstaatliche Organisation

4:39

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Die gewaltlose Streitschlichtung

3:10

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'Abrüstung'

2:56

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Der 'Krieg' im Rahmen der zwischenstaatlichen Organisation

3:08

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Was ist 'Krieg'?

4:21

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Nation und zwischenstaatliche Organisation

3:55

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Die Menschennatur

3:32

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Umfang und Wirkung der pazifistischen Bewegung

6:32

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Der Friede 'um jeden Preis'

5:40

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Die Stellung des Pazifismus zum akuten Krieg in der noch vorherrschenden zwisch…

4:29

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Bewertungen

interessanter Text, der einer besseren Lesung würdig wäre

(4 Sterne)

Der Text ist eine persönliche Entdeckung wert. Und kurz und klar genug, dass man ihn sich zu Ende anhört. Der Vorleser schleppt immer wieder Worte und setzt merkwürdige Abstände. Einziger Vorteil: die Langsamkeit erleichtert das Mitdenken.

(5 Sterne)

Ich dachte gegen Krieg mit all seinem Leid und Verrohung zu sein wuerde mich automatisch zu einem Pazifisten machen. Ich war mir nicht bewusst das Pazifismus so viel weiter geht. Die Vorlesung war klar verstaendlich und sachlich vorgetragen.

Sehr interessant ! Gut gelesen .

(5 Sterne)